Ein bisschen Kalkül, ein bisschen Gefühl

14. Dezember 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Immer wieder bekomme ich von LeserInnen Anfragen zur Lebensplanung, dabei geht es meist um wichtige Entscheidungen oder um meine Einschätzung einer gewissen Situation.

Soll ich diesen Master machen?

Was denkst du über jenen Studiengang?

Natürlich habe ich keine Chance, solche Fragen gut zu beantworten. Die Lebenssituation, das Umfeld, die Begabungen … All das ist mir fremd, wie in aller Welt soll ich mich denn per E-Mail in einen fremden Lebensweg eindenken? Ich kenne diesen Menschen ja gar nicht. Trotzdem schreibe ich gerne zurück, schließlich kann eine nette Antwort auch schon weiterhelfen (schreibt also ruhig auch weiterhin, ich beiße nicht).

Es gibt jedoch gewisse Wegweiser die wir nutzen können, zwei davon möchte ich heute erwähnen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Leidenschaft, Lebensfreude, Melancholie: Eine Reise durch die Musik Italiens

22. März 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Häuser in Napoli

Napoli, bella Napoli. Foto: CH / NC

Wow, hier biete ich euch wirklich etwas Besonderes: Eine Reise durch die Musik und die Stimmen Italiens. Erst ging es mir eigentlich darum, für mich selbst neue, noch unentdeckte Musiker zu finden, doch bald merkte ich, dass die Sammlung so harmonisch und angenehm anzuhören wurde, dass ich sie gleich mit euch teilen wollte. Ich selbst entdecke Italien jeden Tag ein bisschen anders und neu und lerne ein wenig mehr davon kennen. Aber wie bei einer Hydra scheint es mir, je mehr ich erforsche, desto mehr tut sich mir auf, und immer weniger, so scheint es mir, kenne ich. Die Musik und Italien sind so sehr verstrickt, das ist wie Irland und die grünen Felder, oder wie Norwegen und der Schnee, oder wie Mexiko und die bunten Farben oder wie Holland und die Fahrräder. Mit der Muttermilch wird dem italienischen Säugling schon Musik beigegeben, so scheint es, es ist ein Land, welches stillsteht wenn das San Remo Festival auf der Suche nach dem schönsten Lied ist. Ein Land, in dem der Mann hinter der Bar nicht nur einen Espresso eingießt, sondern auch eine Arie anstimmt. Ein Land, in dem die Wörter AMORE und CANZONE ganz verwandt klingen, weil sie es ja auch sind. Die Liebe wird in Liedern besungen und die Lieder lehren uns, wie man richtig liebt. In Italien darf man dichten, denken und singen, man darf lauschen und seufzen und in Melancholie zerschmelzen.

Ob Regen oder Sonne, ob politisch links oder rechts, ob im noblen Norden oder im lebhaften Süden: Ein schönes Lied, una bella canzone, lässt die Italiener den Atem anhalten und die Arbeit liegen lassen und in den Melodien dahinschmelzen wie beim Genuss in Salbeibutter geschwenkter Gnocchi.

In Italien wird im Hauptabendprogramm des Fernsehens gedichtet und vorgetragen und gesungen. Und am nächsten Tag plaudert man dann bei einem caffè darüber, wie das alles denn nun gefällt und da wird debattiert und manchmal ein bisschen geschrien und manchmal scheint es fast, als ob die zwei Streithähne sich gar nicht leiden können, doch liegen sie vielleicht nur Minuten später sich schon wieder in den Armen und Küsschen rechts, Küsschen links und ein scusa amico, das wirklich von Herzen kommt. Wir beginnen nun mit der ganz und gar unvollständigen, dafür aber sehr gefühlvollen musikalischen Reise. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Lebensglück (oder: Die kleinen Dinge)

15. Februar 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Die richtig gewählte Arbeit – auch ein bisschen Lebensglück! Foto: NC

Lebensglück … das ist so leicht gesagt. Es bedeutet 100.000 Dinge, für jeden ein bisschen etwas Anderes, aber es ist auf jeden Fall eine Sprache die wir alle verstehen. Glück ist eine Intuition, eine Wellenlänge, eine Erleuchtung. Ich habe bereits einen ausführlichen Artikel über das Lebensglück verfasst, wie man es erlangt oder zumindest wie man diesem ungewissen Etwas ein bisschen näher kommt. Zu diesem Artikel geht es hier.

Aber das Lebensglück besteht doch irgendwie … aus so vielen kleinen Dingen, aus so vielen Momenten, Chancen, Zufällen und Erfolgen. Mein Kontakt zu kranken Menschen gibt mir die Chance zu sehen, dass auch in Momenten großen Leidens die kleinen Glücksgefühle von großer Wichtigkeit sind. Oder sogar besonders dann. In Zeiten von Gesundheit und Flow ist es daher wichtig, immer wieder innezuhalten und eine Art Glückssensor zu kultivieren. Das Genießen zu schulen. Das Erleben des Moments.

Aus dem Fenster zu schauen und es regnet in Strömen. Wieder aus dem Fenster zu sehen und es gibt herrlichen Sonnenschein.

Etwas in Angriff zu nehmen und es gelingt.

Mit guten Freunden zu kochen, egal ob es gelingt. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Der Jungbrunnen in neun Schritten – Wie bleibe ich gesund?

23. Juli 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Guter griechischer Salat1.- Ein Glas Wasser mit geschroteten Leinsamen trinken.

Geschrotet deswegen, weil so auch ein Teil der wertvollen Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden kann. Die Ballaststoffe fördern unsere Verdauung und Entgiftung.

2.- Rohes Gemüse essen.

Obst ist nicht so wichtig, denn es besteht aus zu viel Fruktose. Aber Gemüse, und dann auch noch roh, kann nie zu viel sein. Brokkoli, Zucchini, Radieschen, Fenchel, Möhren, …

3.- Kaltgepresstes Oliven- und Leinöl von höchster Qualität einnehmen.

Öl sollte eher nach dem Kochen auf das Gericht, damit es nicht kaputt geht. Leinöl darf sogar gar nicht erhitzt werden, also nicht einmal auf eine warme Speise gegeben werden. Der Wert der Öle liegt in den „guten“ Fettsäuren, die ein ausgeglichenes Immunsystem und eine gute Herz-Kreislauf-Funktion garantieren.

4.- Fit bleiben = viel Bewegung.

Je fitter die Menschen sie sind, desto länger und gesünder leben sie. Es geht nicht darum ob man zehn oder zwanzig Minuten joggen geht, es geht darum, insgesamt fit zu sein. Gilt für jeden Menschen in jedem Alter.

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Von Produktivität über Zen To Done und Sprachenlernen zu Social Entrepreneurship

28. Juni 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Gespräch: Nikolaus Cortolezis und Christoph Holzhaider

Niki: Lass uns einmal mit den Basics anfangen. Ich würde Produktivität so definieren: Ich investiere Ressourcen und erziele damit ein gewünschtes Ergebnis. Das könnte bedeuten, dass ich Geld verdiene, mehr Freizeit gewinne oder ein gutes Sportergebnis erreiche. Produktivität ist in vielen Bereichen des Lebens von großer Bedeutung – aber manchmal will ich auch gar nicht produktiv sein. Abends mit Freunden oder wenn ich gemütlich joggen gehe.

Chris: Ich glaube, da hast du schon ein sehr spannendes Thema angesprochen! Viele Personen haben Schwierigkeiten damit, dass sie nicht trennen können, wann man so richtig produktiv sein sollte und wann ganz andere Themen im Vordergrund stehen. Tools, um produktiver zu sein, funktionieren zwar sehr gut, man sollte jedoch immer wissen, wann und wieso man sie anwendet.

Niki: Das ist mir auch bei Techniken wie Speed-Reading oder effektivem Lernen aufgefallen: Ein großer Teil der Kunst liegt darin, die verschiedenen Methoden richtig einzusetzen. Lass uns gleich die Bombe platzen lassen – du hast die „Bibel der Produktivität“ von Leo Babauta übersetzt (ZEN TO DONE) und gerade veröffentlicht. Gab es da Konzepte, die dich völlig überraschten oder deine Sicht auf die Dinge veränderten?

Cover Zen To Done

Chris: Nun, einige Konzepte aus Zen To Done erscheinen richtig logisch, dass man beispielsweise alle Informationen sammeln sollte, um nichts zu vergessen. Oder aber auch, dass man seine Prioritäten sehr streng setzen sollte, um sich nicht immer mit unwichtigen Dingen auseinandersetzen zu müssen. Überrascht hat mich aber, dass man eigentlich nur ein ganz simples System und Werkzeug braucht. Um effizient und effektiv arbeiten zu können, braucht man am Ende nur ein hübsches Notizbuch und irgendeine Art von Kalender. Ich selbst lebe und arbeite nach diesem Prinzip und es funktioniert wunderbar. Ich verwende keine komplizierten Apps oder Programme, alles, was ich verwende, ist eben ein nettes Notizbuch und der Google-Kalender (sowohl auf dem Laptop als auch auf dem Handy).

Außerdem fand ich es extrem spannend, dass Leo in das System auch ein ganzes Kapitel darüber einbringt, wie man seine Leidenschaft finden kann. Auf den ersten Blick hat dies nicht wirklich viel mit Produktivität zu tun. Jedoch zeigt sich, dass wir Arbeiten, für die wir eine Leidenschaft entwickelt haben, viel lieber und produktiver erledigen,.

Niki: Ich bin der vollen Überzeugung, dass das stimmt. Beim Lernen habe ich oft gemerkt, dass ich mir Inhalte, die mich begeistern, mit Einfachheit merken konnte. Was mich nicht sehr interessiert hat, das habe ich mir auch nicht gemerkt. Leidenschaft ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Schlüssel zum Erfolg überhaupt. Nicht umsonst sagt man, dass man eine Sprache am besten über die Liebe lernt, schließlich ist das Leidenschaft pur. Also zurück zum produktiven Arbeiten: Ich bin von etwas begeistert und bin dann automatisch auch produktiver. Außerdem ist meine Erfahrung, dass ich Dinge, die mich herausfordern, auch besser erledige. Nicht zu viel, nicht zu schwer, aber diesen leichten Kitzel braucht man anscheinend auch.

Chris: Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass man sich vor bestimmten Aufgaben etwas Zeit nimmt und zwei Aspekte beachtet: 1) Macht mir diese Arbeit Spaß? Fühle ich eine gewisse Leidenschaft dafür? 2) Wie kann ich diese Arbeit am besten durchführen?

Sehr oft machen wir den Fehler und stürzen uns gleich in die erste Arbeit, die daherkommt. Dabei vergessen wir aber, dass wir diese Aufgabe vielleicht gar nicht erledigen müssen und dass es eventuell eine kreative Lösung gibt, diese Arbeit viel, viel schneller und qualitativ hochwertiger auszuführen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Strahlung von Handys und WLAN – vielleicht schädlich?

17. Juni 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Guten Tag! Also, ich will keinen Stress verbreiten, wollte ich nie, aber trotzdem ist es wahrscheinlich nicht schlecht, wenn wir uns ein wenig gemeinsam Gedanken machen.

Die WHO hat Mobilfunk 2011 als möglicherweise krebserregend eingestuft. Es gibt also das Risiko, dass die WHO mit ihrer Vermutung richtig liegt und Mobilfunk tatsächlich schädlich für uns ist. Der Bayerische Landtag hat 2007 empfohlen, dass kein WLAN mehr in Schulen genutzt wird, auch der Europarat hat diese Empfehlung ausgesprochen. Ich empfehle, ganz ohne Panikmache, einfach nur aus reinster Logik: WLAN ausschalten wenn ich es nicht brauche. So einfach reduziere ich Strahlung.

Bei Handys halte ich es ähnlich: Ausschalten, wenn es nicht gebraucht wird. Telefonate kurz halten. Nicht telefonieren, wenn der Empfang schlecht ist. Männer: Handy nicht in der Hosentasche tragen.

In deinem Wohnhaus oder Studentenwohnheim verwenden wahrscheinlich viele andere Parteien ihre Handys, dagegen kannst du natürlich nichts machen, auch wenn die Strahlung dich direkt betrifft. Aber die WLAN-Nutzung kann man im eigenen Haus offen ansprechen. Hier ist die Vorlage für den Brief, den du in deinem Haus verteilen kannst. Das nimmt dir niemand böse, ganz im Gegenteil, die Menschen finden es ja interessant, Neues zu erfahren. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Funktioniert Speed-Reading? … Und wenn ja: wie?

2. Juni 2013 § 2 Kommentare

Bild

Es ist eine schöne Idee sich vorzustellen, dass wir im Kindesalter lesen lernen, aber nie lernen, wie man später besser liest. Wir bekommen also das Werkzeug mit um ü b e r h a u p t lesen zu können, das Werkzeug für den Feinschliff sollen wir uns aber selbst erarbeiten, unsere Lesefähigkeit verändert sich ab dem zehnten oder zwölften Lebensjahr nur noch geringfügig. Besser zu lesen ist aber gar nicht schwierig! Das könnten wir jetzt ja ein bisschen üben, sieh diesen Blogpost sozusagen als Trainingscamp von wenigen Minuten an um deine Lesegewohnheiten zu überdenken und zu verbessern. Ja, Speed-Reading funktioniert. Eigentlich ist die Namensgebung aber irreführend, wir möchten nämlich nicht unbedingt nur schnell lesen sondern wir wollen vor allem effizient lesen, wir wollen das Wichtige und Essenzielle eines Texts rasch erfassen. Wir nennen es heute also, nur zum Spaß, Smart-Reading und definieren es als die Fähigkeit, schneller und effizienter zu lesen. Das Trainingscamp beginnt.

Die Übung:

Lies den folgenden Text, gefunden bei Wikipedia, indem du pro Zeile einen Blicksprung machst. Mit jedem Sprung liest du also eine ganze Zeile. Dein normales Leseverhalten ist wahrscheinlich ein Blick pro Wort (auch wenn du dir vielleicht noch nie darüber Gedanken gemacht hast).

Der Nutzen:

Du lernst heute, deinen Blick beim Lesen zu öffnen und so unabhängig vom Hören zu lesen. Die meisten Menschen lesen sich selbst vor, auch wenn das nicht die schnellste Methode ist. Daher entkoppeln wir heute visuelles vom auditiven Lernen. Vor allem kleine Zwischenwörter kannst du beim Lesen ganz leicht überspringen, ohne Textverständnis zu verlieren. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Soll ich Chirurg werden? Oder Internist? Oder Berater bei McKinsey?

3. Mai 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Mit dem Heli als Notarzt zum Einsatzort düsen … aufregend! (Das Bild gemacht hat Karl-Heinz Laube von pixelio.de)

Uns steht die Welt offen, so viel habe ich nun verstanden, und die einzigen Grenzen die vor uns liegen sind jene, die wir uns selbst setzen. Es gibt im 21. Jahrhundert eigentlich nichts, das nicht machbar und schon gar nichts, das unmöglich wäre. Unser eiserner Wille kann uns überall hinbringen, jede Ausbildung schaffen lassen, jedes Projekt gelingen lassen, jede Reise möglich machen und das alles ohne zu vergessen, nebenbei auch noch den Traumpartner zu finden. Wir sind heute zu echten Multitaskern geworden. Aber plötzlich wird da eine ganz entscheidende Frage laut: wollen wir überhaupt so viel Auswahl haben? War es nicht früher einfacher, als man den Beruf der Eltern übernahm und damit eben zufrieden war (oder eben nicht)?

Zum Ende meines Medizinstudiums darf ich mich nun ernsthaft fragen, wohin mein weiterer Weg gehen wird. Also eigentlich fragen mich immer die Anderen: „Und, was für ein Arzt wirst du?“ Ich spreche ein paar Sprachen, habe eine tolle Ausbildung genossen und nun steht mir die Welt offen wie einem König sein Palast – was für ein Arzt könnte ich jetzt also werden? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Dürfen wir anwenden, was wir gelernt haben? (Extra: Barfuß laufen!)

16. Februar 2013 § 4 Kommentare

Ich beschäftige mich intensiv mit dem Lernen und dem Erwerb von Wissen und Fähigkeiten – es ist ein sehr anregendes Gebiet, denn man wird besser und kreativer und am Ende macht alles irgendwie mehr Sinn als am Anfang. Das macht Spaß. Ich lerne am Ende meines Studium viel besser als zu Beginn, setze Prioritäten auf andere Weise und konzentriere mich (zumindest meistens) mehr auf das Wesentliche.

Es gibt aber einen Zweifel, den ich einfach nicht loswerde: Darf ich die Dinge, die ich im Leben lerne, eigentlich auch anwenden?

Lass uns ein Gedankenexperiment machen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

7 Lerntricks für deine nächste wichtige Prüfung

8. Februar 2013 § Ein Kommentar

Warum sich die Überschrift auf „wichtige Prüfungen“ bezieht? Weil du für kleine Prüfungen wahrscheinlich meistens nicht so viel lernst. Es gibt aber immer wieder Prüfungen, die dich entweder wirklich interessieren (du willst den Inhalt hervorragend kennen) oder einfach wichtig sind (du musst den Inhalt hervorragend kennen). Für diese habe ich sieben Ideen vorbereitet, die das netzartige, verbindende Lernen fördern und deinen Erfolg fast garantieren!

1. Erstelle Mind-Maps, um die Themenbereiche zugänglich zu machen!

Mind-Maps helfen dir dabei, dir eine grafische Darstellung des Inhaltsverzeichnisses einzuprägen. Die Wichtigkeit dieses Überblicks ist nicht zu unterschätzen, denn nur so kannst du sofort auf alle möglichen Inhalte zugreifen und an alle Antworten denken. Netzartig zu lernen bedeutet, dass du mental ein großes Raster gezogen hast, in das du neue Inhalte einhängen kannst. Dieses Bild erleichtert es dir dann, auf Informationen zuzugreifen, da sie von vielen Seiten aus vernetzt sind. Um dir eine Info zu merken, die du in deinem Buch gelesen hast, ist es wichtig, diese in ein Raster einfügen zu können. Und genau dafür hast du die Mind-Map aufgemalt – sie bietet dir die Möglichkeit, das Thema gut strukturiert grafisch darzustellen.

2. Lerne durcheinander!

Die große Frage lautet: soll ich lieber Thema für Thema oder doch alles durcheinander lernen? « Den Rest dieses Eintrags lesen »

1 Jahr Geniales Studium bei WordPress! Jubiläum!

1. Februar 2013 § 2 Kommentare

Wow – 1 Jahr dabei and running!

Notizen:

1) Du hast mein Buch “Ein geniales Studium” noch nicht? Hol es dir für 4,95€ bei Amazon als E-Book – das kannst du dann auf deinem Kindle oder deinem iPad mit der Kindle-App lesen.

2) Du möchtest mehr Tipps zum Lernen? Schau dir diesen Artikel hier an.

3) Sollte jetzt der Moment reif sein, um mir endlich mal eine Mail zu schreiben und hallo zu sagen, klick doch einfach auf Kontakt.

4) Du bist Autor und suchst einen Verleger? Schreib mir und erzähl mir von deinem Konzept.

5) Sonst noch was? Love and Peace! Bis bald

Napoli: Pizza, Maradona und viele Espressi

20. Januar 2013 § Ein Kommentar

Straßenmusiker in Neapel - die reine Lebensfreude

Straßenmusiker in Neapel – die reine Lebensfreude

Es zieht mich immer in den Süden: In Mexiko lebte ich in Chiapas, in Griechenland war es Kreta, in Deutschland natürlich Bayern, in Spanien verführte mich Andalusien … Es ist schon verrückt, aber nun musste ich endlich in den Süden Italiens fahren, dorthin, wo die Lebensfreude und die Pizza herkommen, wo das Chaos erfunden wurde und wo der Name Maradona ein Synonym für den Messias ist. Aus dem Fernsehen kannte ich Neapels Müll, ansonsten wusste ich aber ziemlich niente über die südliche Metropole, also blieb nichts anderes übrig, als den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Ach, Napoli …

Eigentlich wollte ich nur ein schönes Wochenende verbringen, aber es wartete auch eine Mission auf mich, die ich unbedingt erfüllen musste! Zuhause haben wir doch alle schon Pizza gebacken und so richtig gelingt das nie, irgendwas machen wir einfach falsch. Die Lage ist sogar noch ernster: Selbst beim Italiener in München, Mainz oder Wien gibt es nicht immer die perfekte Pizza, manchmal ist sie genau richtig, manchmal aber zu salzig oder zu dick oder zu trocken. Irgendwie schaffen es nicht alle Pizzabäcker, auch echte Pizzaioli zu werden. Aber was ist denn ein Pizzaiolo?

Il pizzaiolo è colui che svolge con preparazione e professionalità l’attività di creazione e lavorazione della pizza.

Wer durch neapolitanische Gassen schlendert, wird von der Menge an Menschen fast erdrückt, es sind Hunderte und Tausende, die sich auf jedem Quadratmeter wiederfinden, und dazu werden die Gassen zu jeder Seite noch von Händlern aus aller Welt begrenzt, sie bieten minderwertige Ware aus China an oder aber hochwertige, handgemachte Figuren und Krippen in typischer neapolitanischer Tradition. Da finden sich dann nicht nur Jesus und seine Eltern als Figuren, nicht nur die Heiligen Drei Könige und einige Hirten und Engel, sondern auch Berlusconi oder Monti sowie, natürlich, ein Pizzaiolo mit einer fertigen Pizza Margherita frisch aus dem Backofen. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Anständig füttern – Tipps und Tricks zur Fütterung von Singvögeln

3. Januar 2013 § 3 Kommentare

Blaumeise (1024x443)Seit Jahren mache ich mir darüber Gedanken, ob und wie ich den kleinen Vögelchen, die mich immer wieder an den Fensterscheiben oder auf meinem Balkon besuchen kommen, im Winter helfen kann. Sie sind genauso wie ich selbst Bewohner meiner Stadt und wenn es draußen so richtig kalt ist, habe ich mich schon oft gefragt, was dann mit ihnen geschieht. Wie aber so oft im Leben, bin ich an diesem Punkt hängen geblieben, habe nicht weiter recherchiert und somit war mein Wundern über all die Jahre immer nur ein Wundern geblieben. Bis ich Miriam kennenlernte. « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Lebensfreude, Dankbarkeit und Liebe – das war 2012!

18. Dezember 2012 § 3 Kommentare

Was war das für ein Jahr, dieses Jahr der Europameisterschaft und der Olympischen Spiele, der Veröffentlichung meines Buchs und der Gründung meines Verlags, der Arbeit in verschiedenen Krankenhäusern, dieses Jahr des Drachens? Es war auf jeden Fall … sehr ereignisreich.

Erst die Motivation, dann die Arbeit und dann der Abschluss

Wir Menschen haben unterschiedliche Gemüter und scheitern bei unseren Arbeiten an verschiedenen Punkten. Ich habe kaum Probleme damit, Neues zu beginnen, es abzuschließen fällt mir jedoch schwer. Andere kommen nur schwer in die Gänge, können dafür aber alles zu Ende bringen, was sie begonnen haben. Ich habe mir vorgenommen, die Dinge zu Ende zu bringen und habe in den letzten zwölf Monaten Folgendes erreicht: « Den Rest dieses Eintrags lesen »

Studieren und Geld – ein wichtiges Thema

30. November 2012 § 2 Kommentare

Die schönsten Dinge kosten meist nur sehr wenig. Hier: Schokonachtisch beim Italiener

Die schönsten Dinge kosten meist nur sehr wenig. Hier: Schokonachtisch beim Italiener

Geld regiert die Welt, und wer genug davon hat, hat es meistens leichter. Viele Internetseiten und ganze Bücher beschäftigen sich mit dem Thema, wie man zu mehr Geld kommt; und trotzdem gibt es nur einen echten Finanzierungsplan, davon bin ich überzeugt, und zwar mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Manchen sind Millionen nicht genug, das ist bitter. Andere leben von kaum etwas, und sind doch glücklich, das ist nicht so bitter. Wer mit seinen Ressourcen zufrieden ist, kann natürlich trotzdem expandieren, aber eben aus einem positiven Gefühl heraus – und wie ihr wisst, wird man leichter glücklich, wenn man sich glücklich fühlt und man wird eben auch leichter reich, wenn man sich reich fühlt! Ganz nach meinem Lieblingsmotto: Um glücklich zu sein, muss man nur lächeln.

Nach meinem kleinen philosophischen Exkurs können wir nun zum ganz Praktischen kommen, denn das Studium ist die Zeit unseres Lebens, in der wir zwar über die meiste Zeit, dafür aber über die geringsten Ressourcen verfügen; wie können wir diesen Spagat bewältigen? Wie wir unser Geld und unsere Ressourcen gut einsetzen und vor allem auch verantwortungsbewusst verwalten können, über solche Dinge macht sich Christoph Holzhaider jeden Tag viele Gedanken – er ist Unternehmensberater und Pro-Bono Berater für Sozialunternehmer. Und Student war er natürlich auch einmal … Er hat die folgenden Ideen für unseren Blog vorbereitet.

Es schreibt: Christoph Holzhaider

Meine Leidenschaft ist es, an Ideen zu arbeiten, wie jeder von uns einen Beitrag leisten und dabei die Probleme unserer Gesellschaft lösen kann.

Durch meine freiwillige Arbeit mit Sozialunternehmern (also Menschen, die eine Organisation gegründet haben, um ein soziales Problem zu lösen), habe ich viele sehr spannende soziale Innovationen kennengelernt. « Den Rest dieses Eintrags lesen »